Unternehmertum

Wie man eine Personal Brand aufbaut

Wie man eine Personal Brand aufbaut

Wie man eine persönliche Marke schafft, um sich selbst zu vermarkten

 

Früher bedeutete die Schaffung einer persönlichen Marke, dass man einen Haufen Visitenkarten anfertigen ließ – und wenn man kreativ war, beauftragte man einen Grafikdesigner, ein Logo für sich zu entwerfen. Aber mit der Entwicklung der sozialen Medien und einer zunehmend individualisierten Gesellschaft ist die Brand, die Du um Dich herum aufbaust, vielleicht die wichtigste Möglichkeit, um dich in Deinem Einflussbereich abzuheben. Wenn Du anfängst über Deine persönliche Marke nachzudenken, ist es entscheidend, dass Du verstehst, dass die persönliche Marke das Mittel ist, mit dem sich die Menschen an Dich erinnern. 

 

Es ist mehr als eine Marke oder ein beeindruckendes Logo – es ist die Art und Weise, wie Du Dich online und offline potenziellen Kunden und Interessenten präsentierst. Im Mittelpunkt Deiner persönlichen Marke stehst Du als Individuum.

 

Deine persönliche Marke zu definieren bedeutet, Deine Zielgruppe zu kennen

 

Wenn Du Deine eigene persönliche Marke definieren willst, musst Du zunächst die Art des Eindrucks, den Du aufbauen willst, und den Markt, den Du ansprechen willst, berücksichtigen. Wo überschneiden sich diese beiden Aspekte? Wie sehen beide aus und was wollen beide? Welche Probleme haben sie? Wenn Du einen soliden persönlichen Ruf als jemand aufbauen kannst, der sich um seine Kunden kümmert und wirklich das Beste für sie will, wirst Du auf Dauer Erfolg haben.

 

Es geht im Vordergrund nicht ums Verkaufen 

 

Denk auch daran, dass es beim Personal Branding nicht primär um den Verkauf geht. Es geht darum, sich anderen – Kunden und Gleichgesinnten – zur Verfügung zu stellen. Stell sicher, dass Du aktive Konten auf allen wichtigen sozialen Medienplattformen wie Facebook, Twitter, LinkedIn und Instagram hast.

Was Du allerdings stets im Hinterkopf haben solltest:

Bringe Deine Social-Media-Präsenz mit geschäftsbezogenen Updates und persönlichen Updates ins Gleichgewicht. Auf diese Weise wirst Du von anderen als etablierter Profi wahrgenommen, sie erhalten daneben aber auch einen Einblick in Dein Privatleben und in das, was Deine Persönlichkeit ausmacht. Natürlich muss niemand wissen, was Du zum Frühstück gegessen hast, dennoch ist es lohnenswert kleinere Details aus Deinem Privatleben zu teilen, um Menschen Einblick in Deine Persönlichkeit geben zu können. Solche Dinge machen dich  auch einfach menschlich.

 

Arbeiten in der Offline-Welt

 

Personal Branding ist nicht an das Internet gebunden. Wenn Du beispielsweise in die Stadt gehst und mit Menschen interagierst, achte darauf, dass Du ein positives und professionelles Erscheinungsbild im Einklang mit Deiner Marke pflegst. Trage deine “Visitenkarte” immer bei Dir und halte Ausschau nach potenziellen Kunden. Die Menschen lieben es, örtliche Unternehmen und andere Fachleute zu unterstützen, und wenn Du einen guten Eindruck hinterlässt, werden sie sich eifriger mit Deinen Produkten und Dienstleistungen befassen.

 

Konsequenz ist der Schlüssel

 

Eine der Schlüsselkomponenten eines erfolgreichen Personal Branding ist es, Deiner Marke treu zu bleiben. Kunden werden Deine Marke erkennen, sobald sie ihr mehrmals begegnet sind. Und wenn Du Dein Image mittendrin änderst, werden die Kunden verwirrt, oder im Worst Case werden sie Dir, bzw Deiner Marke nicht mehr vertrauen. Wenn Du mehrere Plattformen nutzt, musst du stets ein einheitliches und konsequentes Gesamtimage darstellen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, dafür zu sorgen, dass Deine Farbschemata, Logos, persönlichen Mottos etc. überall einheitlich gestaltet sind. 

 

 

Beispiele für Personal Branding

 

Als Beispiel für Personal Branding ist der Unternehmensgründer Johannes Kliesch zu nennen. Er schuf 2016 zusammen mit seinem Cousin Felix Bauer die Firma SNOCKS. Ihr Traum war die Selbstständigkeit und damit finanzielle Freiheit zu erlangen und dazu noch Sneaker Socken aus Premium Materialien zu moderaten Preisen anzubieten. 

Die beiden haben erkannt, dass es keine stylische Sockenmarke in Deutschland gab. Somit hatten Sie ihre Nische gefunden. Mittlerweile ist natürlich ist auch die Produktpalette umfangreicher geworden: Die beiden haben es über Personal Branding geschafft einer der Big Player auf dem Unterwäsche und Sneakersocken Markt zu werden. Und so kamen mit der Zeit natürlich auch klassische Herren Unterhosen, hochwertige Boxershorts, Unterhemden und sogar Pullover zum Sortiment hinzu. 

 

Ihre konsequente Reise des kleinen Startups zum immer schneller wachsenden Unternehmen zeigt, wie wichtig die Pflege aller Marketingkanäle im Ganzen ist.
Trau dich also und starte auch du mit deiner Personal Brand so richtig durch!

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